Rückerstattung Netzzuschlag ab 2014 (KEV-Befreiung)

Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch können sich ab dem 01.01.2014 den Netzzuschlag unter bestimmten Voraussetzungen zurückerstatten lassen.
Aus unseren Erfahrungen kann bei einem Stromverbrauch von mehr als 2 GWh pro Jahr eine Rückerstattung in Frage kommen.
Für eine Rückerstattung der Netzzuschläge ab 01.01.2015 muss bis 30.09.2015 der Vorschlag für eine Zielvereinbarung eingereicht werden.

Gerne beraten wir Sie diesbezüglich persönlich. Kontaktieren Sie unverbindlich Herrn Christoph Rechsteiner (ch.rechsteiner@instaplan.ch, 071 414 02 22) oder  Herrn Björn Schattschneider (b.schattschneider@instaplan.ch, 071 929 55 55).

 

Folgend ein Auszug aus: Vollzugsweisung „Rückerstattung Netzzuschlag“ vom Juni 2014, Bundesamt für Energie (BFE)

Mit dem Zuschlag auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze gemäss Artikel 15b EnG (Netzzuschlag) werden unter anderem die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) und die Einmalvergütung für die neuen erneuerbaren Energien sowie die wettbewerblichen Ausschreibungen finanziert.

Stromintensive Unternehmen mit Elektrizitätskosten von mindestens 10 Prozent ihrer Bruttowertschöpfung können sich, wenn sie alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, den bezahlten Netzzuschlag vollumfänglich zurückerstatten lassen. Bei Elektrizitätskosten zwischen mindestens 5 Prozent und weniger als 10 Prozent der Bruttowertschöpfung wird der bezahlte Netzzuschlag, wenn ein Anspruch gegeben ist, teilweise zurückerstattet. Die Rückerstattung muss mittels Gesuch beim Bundesamt für Energie (BFE) beantragt werden. Die Bedingungen für den Anspruch auf Rückerstattung sind unter anderem, dass der Rückerstattungsbetrag mindestens 20‘000 Franken pro Jahr beträgt und dass sich die Endverbraucher mit einer Zielvereinbarung mit dem Bund zur Steigerung der Energieeffizienz verpflichten. Sofern in der vorliegenden Vollzugsweisung keine abweichenden oder präzisierenden Angaben gemacht werden, gelten für die Erstellung der Zielvereinbarung die Vorgaben gemäss der Richtlinie Zielvereinbarungen mit dem Bund zur Steigerung der Energieeffizienz des BFE. In der Zielvereinbarung werden die wirtschaftlichen Energieeffizienzmassnahmen beim Endverbraucher berücksichtigt. Darüber hinaus muss der Endverbraucher jeweils mindestens 20 Prozent des Rückerstattungsbetrags innert drei Jahren nach der Auszahlung in knapp unwirtschaftliche Massnahmen investieren. Das BFE kann diese Frist jeweils um höchstens zwei Jahre auf insgesamt fünf Jahre verlängern.  

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